Preise

Meuri`s mental Dog Art
der Hund ist ihr bester Freund, deshalb sollten wir ihn auch so behandeln
Kennenlernstunde​​​​​​​

ca. 90 min

Fr.140.00

Stadt - Landkurs
vom Junghund bis zum Senior

10 Lektionen
15 Lektionen
20 Lektionen
Fr.420.00
Fr.600.00
Fr.780.00

Privatstunden

  1  Lektion        

Fr.  100.00      
Fr.  900.00


   3 Tagesseminar


1 Person mit einem Hund und Halbpension



Fr.680.00

                                     3Tageseminar
1 Person mit                          1 Familienangehörigen  
und 1 Hund und Halbpension
Fr.880.00
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Ich möchte Ihnen ein Beispiel nennen, was bei unserer Ausbildung anders ist:
Dressur des Hundes ist das was alle machen, dem Hund werden Kommandos oder Handzeichen beigebracht, die er dann auf Befehl ausführen muss. Dabei beschränkt es sich darauf, dass der Hundeführer lernt, wie er diese Kommandos geben muss und der Hund wie er sie ausführen soll. Weil ein dressierter Hund diese Kommandos nur bei Situationen anwenden kann, wie er sie gelernt hat, wird es auch immer so bleiben. Das heisst, wenn sie einen solchen Hund ins Platz legen, müssen Sie auch immer den nötigen Druck ausüben, damit er bleibt und ihn nachher belohnen, damit er einen Grund hat zum Bleiben. Einfach gesagt, Sie zwingen ihn etwas zu machen das Sie befehlen. (Die Frage, ob ihr Hund sich in solchen Situationen glücklich fühlt, muss sich jeder selbst beantworten)
Wir zwingen unsere Hunde nie, wir zeigen ihnen den Weg dorthin wo wir sie haben möchten, aber das passiert nicht durch Befehle oder Bestechung usw. Wir bringen dem Hund sehr viel Selbstständigkeit bei und zeigen ihm alles Vertrauensaufbauend, bis er es von sich aus selbst macht. Ein Beispiel: Ich war mit einer Gruppe in Winterthur am Lernen, mit dabei hatte ich meinen zu diesem Zeitpunkt 9 Monate alten Irish Setter Odin.  Ich habe den Hundehaltern etwas erklärt, mein Hund hat verstanden, das geht länger und hat sich selbst hingelegt. Irgendwann bin ich mit dem Rücken zu Odin gestanden und habe Erklärungen gegeben. Plötzlich haben alle angefangen zu schmunzeln und ich habe gemerkt, irgendetwas ist hinter meinem Rücken. Also habe ich mich umgedreht, um zu schauen was los ist. Odin, der immer noch am gleichen Ort lag, hatte Besuch von zwei Tauben bekommen, diese sind im Abstand von einem Meter bei ihm hin und her gelaufen. Als Odin gemerkt hat, das ich schaue hat auch er mich sofort angeschaut. Ich bin zwei Schritte weiter von ihm weggegangen, worauf er ganz ruhig aufgestanden ist und zu mir kam. Odin hat also selbst entschieden, als ich noch gar nicht gesehen habe, dass da Tauben sind, dass er liegen bleibt und er nicht diese Vögel jagt. Als er gesehen hat, dass ich wieder auf ihn aufmerksam bin, ist er selbst zu mir gekommen. Sie müssen dazu wissen, für einen Irish Setter sind Vögel der höchste Schwierigkeitsgrad überhaupt. Das heisst, wir bringen unseren Hunden bei, dass richtige selbst zu machen, dadurch können wir ihnen vielmehr vertrauen. Das heisst aber auch, dass Sie lernen müssen, mental mit dem Hund zu kommunizieren. Dafür haben wir einen Trainingsplan ausgearbeitet, der Sie automatisch in die richtige Kommunikation führt. Diese Arbeitsweise können Sie nur bei uns lernen. Ein durch uns ausgebildeter Blindenführhund, kann dadurch Arbeiten verrichten, die ein dressierter Blindenführhund nie können wird.
Wenn Odin in der gleichen Situation, ein dressierter Hund gewesen wäre, hätte ich immer bei ihm stehen und auf ihn schauen müssen. Wenn die Tauben gekommen wären, hätte ich den nötigen Druck ausüben müssen, damit er liegen bleibt. Es wäre also eine Drucksituation für Odin entstanden, aber auch für mich. Bei unserer Methode blieb aber alles entspannt, obwohl der Schwierigkeitsgrad für Odin auf 200% oder darüber war.